Die Klasse 8a der Schule Kallmünz hat am 16.04.2026 die Gedenkstätte Flossenbürg besucht und bekam somit einen Einblick in das ehemalige Grauen. Im Rahmen des Unterrichtsthemas zur Zeit des Nationalsozialismus sollte die Klasse einen eigenen, persönlichen Einblick in das Leben der Menschen von damals erhalten. Deshalb machte sich die 8a gemeinsam mit ihrem Klassenleiter Herr Fisch auf den Weg zur Gedenkstätte Flossenbürg. Vor Ort wurden die Schüler von Frau Sommer empfangen, die die Führung leitete. Sie vermittelte der Klasse zahlreiche, interessante und wichtige Informationen über das Leben der Häftlinge, die Bedingungen im Lager sowie die historischen Hintergründe. Die Führung fand direkt auf dem Gelände der ehemaligen Konzentrationslageranlage statt, wodurch die Jugendlichen die Möglichkeit hatten, die Orte selbst zu sehen, an denen sich Geschichte abgespielt hat. Dabei wurde deutlich, wie hart und unmenschlich das Leben der Gefangenen war und welche Rolle das Lager im damaligen System spielte.
Vor dem Krematorium erklärte Frau Sommer, dass dort die Leichen der verstorbenen Häftlinge verbrannt wurden. In der nahegelegenen Aschepyramide wurde anschließend die Asche der Opfer verstreut. Ein weiterer wichtiger Ort war die Wäscherei: Bei ihrer Ankunft mussten wurden die Häftlinge dort entkleidet, desinfiziert und ihre Namen durch Nummern ersetzt. Der Rundgang machte deutlich, zu welch grausamen Taten das NS-Regime fähig war. Zum Abschluss besuchte die Klasse einen dunklen Raum, in dem Originalstimmen von Zeitzeugen zu hören Waren. Diese berichteten eindrucksvoll von ihren schrecklichen Erlebnissen im Konzentrationslager. Dies machte die Geschichte für sie noch greifbarer und hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Texterstellung: Fiona Sch., Johanna P. (Klasse 8a)