Auch Lina P. nahm mehr mit als nur Prospekte: „Mir hat gefallen, dass sich die Leute wirklich Zeit genommen haben. Die haben ehrlich erzählt, wie ihre Ausbildung ist – auch, was schwierig ist. Das hat mir geholfen, mir besser vorzustellen, was zu mir passen könnte.“ Genau diese authentischen Einblicke sind es, die im Klassenzimmer oft fehlen.
Zwischen Werkbänken, VR-Brillen und Beratungsgesprächen wurde schnell klar: Berufsorientierung ist dann am wirkungsvollsten, wenn sie erlebbar wird. Viele Schülerinnen und Schüler stellten Fragen, die über das Übliche hinausgingen – zu Arbeitszeiten, Aufstiegschancen oder persönlichen Erfahrungen. Es ging nicht mehr nur um „irgendeinen Job“, sondern um die eigene Zukunft.
Klassenleiter Herr Fisch beobachtete die Entwicklung mit Zufriedenheit: Aus vorsichtigen Jugendlichen wurden im Laufe des Vormittags interessierte Gesprächspartner. Genau das ist das Ziel solcher Exkursionen – Perspektiven öffnen und Mut machen, eigene Wege zu denken.
Am Ende des Tages verließen die Schülerinnen und Schüler die Donau Arena nicht nur mit Taschen voller Infomaterial, sondern vor allem mit neuen Ideen im Kopf. Vielleicht war es für manche der erste konkrete Schritt in Richtung Traumberuf. Sicher ist: Dieser Tag hat bewegt – und bleibt. Ein Schultag, der mit Sicherheit nachwirkt.